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fix und fertig
#1
erst einmal alles gute für euch alle im neuen jahr!

ich hab ja von meiner Zahnodysee erzählt,incl. anschließender antibiotika einnahme.
danach hab ich ziemlich lange erkältung gehabt,  dieses ziehen auf der linken seite (wo ich dachte
es ist das herz) und jetzt am 26.12. hab ich nochmal corona bekommen (hatte es schon einmal)

ich hab mich daheim isoliert so gut ich kann damit ich niemanden meiner familie anstecke.
gestern war ich den ersten tag "draußen" und hab zusammengeräumt, bissl geputzt,weil CT wert 33.

das problem ist ich bin total fertig und fange mich gar nicht mehr. körperlich als auch emotional.
bin weinerlich, wenn ich in den spiegel schau schau ich so fertig aus.

die silvesternacht war das sahnehäubchen. dachte ich leg mich um 9 ins bett, weil ich so erschöpft war.
konnte natürlich nicht schlafen, nur von 3 bis 6 uhr hab ich geschlafen.

die sorge und angst um unsrern kranken kater , ob er die knallerei überstehen wird,  die sorge um mich wenn ich mich
nicht erholen kann, die angst vor weiterer erkrankung weil ich so fertig bin.

irgendwie komm ich aus dem krank sein nicht mehr raus . ich bin seit  26. alleine im zimmer gelegen und das hat mir auch zugesetzt. 
ich kann nicht mehr und mag raus aus der ganzen sch.....

ich weiß nicht wer mir da raus helfen kann . meine familie schläft natürlich noch. ich  seit 6 uhr wach. total fertig.

danke fürs zuhören , liege auf der couch mit tränen in den augen, ich fühl mich total allein in meiner miserie.

anita
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#2
Hallo Anita

Erstmal auch alles Gute für dich im neuen Jahr und danke, dass du so offen hier über deine Sorgen sprichst. Du sprichst mir in vielerlei Hinsicht aus der Seele.  
Diese Weihnachtstage waren auch für mich mit Stress verbunden. Am 30.12. bin ich im Supermarkt sogar zusammengeklappt; man wollte schon den Notarzt rufen. Glücklicherweise war das dann doch nicht nötig; hab's irgendwie alleine wieder nach Hause geschafft. Aber ich hatte schon Todesangst - - Herzrasen, Zittern am ganzen Körper... Ich glaube, es war eine Panikattacke. Davon hatte ich in meinem Leben schon einige. 
Bei dir kommt offenbar noch die Corona-Infektion dazu und die Antibiotika, die einen ja zusätzlich schwächen. 
Ich möchte dich aber trotzdem ermutigen, so oft es geht, nach draussen an die frische Luft zu gehen. Wenn man sich daheim zu sehr einigelt, steigert sich die Angst umso mehr. Am besten suchst du dir einen ruhigen Ort, z.B. einen Park, um ein wenig zu spazieren oder einfach mal die Bäume zu betrachten, durchzuatmen und innerlich wie äusserlich zur Ruhe zu kommen. Wäre das vielleicht eine Hilfe? Auch der Blick in den Himmel, z.B. von der Terrasse aus, kann eine entspannende Wirkung haben. Hauptsache Weite und Ruhe. Smile 

Viele Grüsse
z
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#3
Hi Anita,
Du hast ja doch die Tage jeden Grund gehabt, DIch miserabel zu fuehlen. Das ist jetzt nach meinem Dafuerhalten recht normal.,
Fuehlt sich jetzt elend an, das kann ich mir vorstellen, aber es gibt ja kein Recht darauf, sich zu dem einen oder jenen Zeitpunkt gut oder gluecklich zu fuehlen.
Du machst das doch alles ziemlich gut. Und Weinen darf man da auch, wenn es dick kommt. Du darfst Dich sehr wohl etwas bemitleiden.
Aber es wird auch wieder aufwaerts gehen. Das ist nunmal so. Es geht rauf und runter.
Es wird uns nur medial etc immer weiss gemacht, dass man an sich immer dynamisch froh und erfolgreich sein sollte. Fehler. ISt auch bei den meisten nicht so und bei denen, die sich so geben, ist es auch nicht so.
Also, halte einfacvh durch, such Dir ein warmes Plätzchen und warte , bis der Sturm vorrüber ist.
G
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#4
meine lieben,

ich danke euch sehr für eure aufmunternden worte.
ja, da ist was dran. es ist einfach ein auf und ein ab.
nur wenn man in einem ziemlichen ab grade drinsteckt ist es sehr schwer wieder den blick
nach vorne zu richten.

von gestern auf heute hab ich mal wieder recht gut geschlafen, das hilft gleich ein bisschen.
das rausgehen ist auch grad nicht einfach weil es bei uns immer so neblig ist und nieselt ..
aber heute geh ich trotzdem.
ich weiß dass mir das gut tut.

manchmal fühlt man sich mit seinen ängsten so allein. es ist schön dass man sich hier austauschen kann.
danke euch dafür .

liebe grüße
anita
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#5
hab gerade wieder arge herzklopfen bekommen und riesige angst, was da passiert mit mir.
hab gesaugt und bissl aufgewaschen, und das war anscheinend zu viel.

es ist sehr schwierig die balance zu finden zwischen ausruhen und wieder in den alltag hinein starten.
im nacken sitzt mir auch long covid und die angst, dass ich zu früh aufgestanden bin:-(

werde mich wieder hinlegen fürs erste.
danke dass ich mit euch meine ängste teilen kann.
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#6
Hallo Anita

Das klingt jetzt vielleicht ein bisschen komisch, aber: Es ist nicht verboten, mit Herzrasen den Haushalt zu führen. Smile 
Das ist leichter gesagt als getan, ich weiss das nur zu gut. Aber je mehr du bei der Sache bleibst, egal, ob dein Herz nun rast oder nicht, desto mehr wird das Herzklopfen an Wichtigkeit verlieren und desto weniger wird dir dieses bei zukünftigen Verrichtungen im Weg stehen. 
Ich traue mich manchmal fast nicht vom Sessel aufzustehen, aus Angst, das Herz könnte wieder anfangen zu rasen. Aber je mehr ich sitze, desto doller klopft das Herz beim Aufstehen, weil der Blutdruck sich an die veränderte Körperposition anpassen muss. 
Herzrasen ist sehr unangenehm und auch beängstigend. Trotzdem: Lass dir davon nicht vorschreiben, wie du deinen Haushalt zu führen hast. Smile Ich versuche es auch immer wieder. 

Viele Grüsse
z
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#7
Hi All,
Z hat absolut recht. Immer wieder versuchen, auch wenn es weh tut.
Die Alternative ist Selbstmitleid.
Manchmal kommt es mir vor wie ein immerwahrender Kampf. Aber auch das ist eine falsche Einstellung. Kampf ist wieder anstrengend und energieraubend. Es ist das Ziel, dass die Symptome "ihre Wichtigkeit verlieren" wie Z das beschrieben hat.
Und je weniger man kämpft oder macht ode rüberlegt oder fragt, desdo eher kann das passieren.
Leichter gesagt als getan. Ich bin da weit entfernt von....
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#8
Kampf würde bedeuten, dass man das Herz unbedingt dazu bringen will, mit dem Rasen aufzuhören. Das führt zu noch mehr Anspannung und bewirkt in der Regel das Gegenteil von dem, was man beabsichtigt. 
Ich denke, es geht eher um friedliche Koexistenz. Das heisst: Mein Herz darf rasen und ich darf auch das tun, was ich gerade tun will. 
Ja, es ist in der Tat nicht einfach, diese Distanzierung hinzukriegen. Aber wir sind ja am Leben, um zu lernen. Mal wird es gut gelingen, mal weniger gut. So ist das Leben. Smile

Viele Grüsse
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#9
ich verstehe das , einfach tun und das ganze hinzunehmen wie es ist. 
in meiner situation gerade aber nicht ungefährlich, da ich ja gerade corona hatte und noch immer nicht fit bin
aufgrund meiner erkrankung.( am 26. 12 . das erste mal positiv getestet)
das ist mein dilemma. mich nicht zu überfordern  und die balance zu finden.

aber grundsätzlich bin ich ganz bei euch. das lässt sich ja auch auf andere symptome wie innere unruhe,
schlafprobleme usw. übertragen. da gilt ja derselbe umgang

lg und danke euch
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#10
Das klingt ja schon ganz schön souverän. Klar, es ist nicht einfach, und es wird Zeiten geben, wo Du in alte Schema fällst. Egal. Hautpsache ist, dass Du das erkennst und Dich nicht unter Druck setzt. Und "einfach" ist es natürlich nicht. ich habe hier nur selten erlebt, dass einer zum "Buddha " geworden ist.
Andererseits verschwinden doch viele Leute wieder aus dem Forum. Deren Karawane ist dann wohl auch einfach weitergezogen....
Keep going...
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